Der Aufenthalt in"I Calmi"
   
   

Im Winter bei Schnee findet man in „I Calmi“ eine Landschaft, die großen Frieden und besondere Schönheit ausstrahlt. Auf den Hochebenen von Asiago und des Grappa fällt der Schnee gewöhnlich ab Ende November bis März, manchmal bis April. In den höheren Lagen bieten die nahen Berge Anlagen für alle Wintersportarten, insbesondere für Langlauf und Alpin – Ski.

   
 
Der Frühling kündigt sich schon im Februar an mit der Blüte von Krokussen, Schneeglöckchen und Anemonen , während im März die Schlüsselblumen überall aus dem Unterholz sprießen. Frühzeitig erblühen auch Haselnuss- und Kornelkirschbäume und im April folgen die Wildkirschen, während die Wiesen wieder grün werden und die goldenen Blüten des Löwenzahn und andere essbare Arten wie ein bunter Teppich wogen. In dieser Jahreszeit wird die Erde des Obst- und Gemüsegartens vorbereitet, die Baumschnitte beendet, und sobald es die Temperatur erlaubt, wird mit der Aussaat der geschützten Pflanzungen begonnen.
 
 

Im Mai erreicht die Blüte ihren Höhepunkt, während im Wald mit Weißbuchen, Blumeneschen, selteneren Ahornen und Eichen (überwiegend Flaumeichen) fast alle Baumkronen ihre grünes Blätterkleid angelegt haben. Jetzt werden die Kirschen geerntet, die ersten Himbeeren werden reif, worauf rote, weiße und schwarze Johannisbeeren folgen, grüne und goldgelbe Pflaumen nicht zu vergessen.

 
 

Gegen Mitte Juni gibt es oft die ersten heißen Tage, wodurch die Kastanienbäume erblühen, gefolgt von der Wildlinde, die in höheren Lagen die für die Bienen so wichtige Blütezeit bis weit in den Juli hinein verlängert. Der Sommer erreicht seinen Höhepunkt mit viel Sonnenschein, und die Nacht lädt zum Schlafen im Freien ein.

   
Cornus mas (Corniolo)  

Zwischen Ende August und Anfang September werden dunkelblaue Zwetschgen zusammen mit den ersten Äpfeln und Birnen geerntet. Im Gemüsegarten endet die Jahreszeit mit den letzten Tomaten und einigen Zucchini, während Auberginen und Paprikaschoten in voller Reife stehen. Die nicht sehr großen aber ungemein schmackhaften Kartoffeln sind alle geerntet worden und die Maiskolben für die Polenta sind fast ausgereift. Die rötlichen Kürbisse schwellen an. Aus dem Bienenstock werden die Bienenwaben herausgenommen und der goldene Honig wird in Gläser abgefüllt.

     
 

Um Mitte September sind die Reben gut ausgereift und der daraus gewonnene Saft verbreitet seinen starken Duft. Man findet noch die letzten Kornelkirschen und wilde Brombeeren. Äpfel und Birnen sind alle geerntet, während die gelbe Farbe der Quitten anzeigt, dass sie reif zum Abernten sind und in die zum Aufbewahren bereitstehenden Holzkisten gelegt werden können.

       
 
Im Oktober beginnen die süßen Kastanien spontan von den Bäumen zu fallen und laden dazu ein, öfter ein Feuer in den Kaminen anzuzünden. Die letzte Frucht, die vor dem Frost geerntet werden muss, bleiben nur die Kiwi. Der Wald ist inzwischen gelb geworden und die trockenen Blätter häufen sich auf den Wegen. Im November kommt es gewöhnlich zu den stärksten Niederschlägen, der Fluss schwillt mehr denn je an und läuft schnell in Richtung des nahen Flachlandes.
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I Calmi - Via Oliero di Sopra, 50B - 36020 Valstagna (VI), Veneto, Italia - Tel./ Fax : 0039.049.603269 Cell. : 338.1422614